Resümee: 36 Tage China

36 Tage China – Für Urlaub zu lang, um das Land richtig kennen zu lernen zu kurz. So lässt sich meine Reise in das Land der Mitte zusammenfassen. Schon nach meinem ersten Hongkong Besuch habe ich mir damals die Frage gestellt, ob ich in dieser Stadt leben oder arbeiten könnte. Ich bin damals zu keiner Antwort gekommen. Und auch jetzt anch über einem Monat muss ich die Frage, ob ich hier leben könnte unbeantwortet lassen. Ich denke schon, wissen tue ich es nicht.
Rein touristisch gesehen war der Trip durchwachsen – trotzdem möchte ich keine Station missen. Beijing war ein grandioser Auftakt: Viel Geschichte, viele Attraktionen und kulinarisch ein Hochgenuss. Shanghai hat wenig zu bieten, außer vielleicht den unterschiedlichen Einflüssen, die sich auch heute noch zeigen. Auch deswegen – wenn auch nicht nur – bin ich froh letztes Jahr nicht nach Shanghai gegangen zu sein. Mein Leben wäre anders verlaufen, und mit Sicherheit nicht besser.
Hangzhou und Suzhou waren auf den ersten Blick enttäuschend, hielten diese “Himmel auf Erden” aller Chinesen doch nicht das, was sie versprachen. Hefei war Alltag – die Möglichkeit schlechthin das normale Leben zu begutachten und hautnah zu erleben. Und Hongkong war schliesslich Stress pur. Als beeindruckendste Station auf der Reise entpuppte sich der Yellow Mountain mit seiner atemberaubenden Naturkulisse. Alles in Allem wohl eine einzigartige Möglichkeit einen kurzen Einblick in Land und Leute zu bekommen und einige Gaps zwischen westlich geprägter Vorstellung und chinesischer Realität zu schliessen. Vor allen Dingen aber toll, um Jiangyings Freunde und Familie kennen zu lernen. Rein persönlich gesehen also das beste Reiseziel das es geben konnte, und ich habe Lust bekommen auf mehr…

Welche Eindrücke habe ich von china erhalten? Es ist immer noch – (more…)