Tag 34, Hongkong – DVDs

Wir besuchen den Jademarkt. Leider sind wir am Morgen nicht aus dem Bett gekommen, und so viel zu spät dran. Ein Großteil der Händler ist schon am einpacken und die Auswahl nur noch spärlich. Trotzdem finden wir neben etlichen Fakes auch noch ein paar Original-Stücke zu annehmbaren Preisen. Unser Rückweg führt uns über einen Gemüsemarkt.

Da das Restaurant in dem wir Dim Sum essen wollen leider auch schon geschlossen hat, bleibt uns nicht anderes übrig als stattdessen shoppen zu gehen. Während Jiangying bei Esprit stöbert mache ich mich – wie bereits am Vortag auf der Suche nach einem DVD Shop (so abstrus das klingt). Die kleinen Hinterhof-DVDShops, in denen man auch noch um 2:00 Uhr Nachts einkaufen kann scheinen verschwunden. Übrig geblieben sind nur noch einige wenige kleine und ein paar grosse Ketten. In deren Sortiment befinden sich jedoch in erseter Linie chinesische und koreanische Soap Operas oder amerikanische Blockbuster. Und auch scheint sich die DVD als Leitmedium langsam aus diesen Shops zu verabschieden. Doch statt Blueray – so würde man es vermuten – machen sie Platz für immer mehr VCDs. Das was an DVDs übrig bleibt ist entweder alt (identisch schlechte Filme wie vor zwei Jahren) oder/und hoffnungslos überteuert. bei Preisen von HK$ 100-150 (ca. 10-15 Euro) kann ich genauso gut zu Hause einkaufen, oder übers Internet bestellen. Hongkong – leider kein Shopping-Paradies mehr…. (more…)

Tag 33, Hongkong – Hongkong in One Day

Ein Tag Hongkong Island. Wir setzen mit der Star Ferry über und beginnen den Tag stilecht mit Dim Sum im Maxims. Es folgt shoppen in Central, und zum Abschluss per Tram auf den Peak – und alleine diese Aussicht ist eine Reise wert. Zu Hongkong kann man viele Worte verlieren, man muss es aber nicht. Diese Aussicht sagt alles…

 

Foto folgt

Tag 31, Hello Hongkong

Die schiere Masse an Gepäck zwingt uns dazu zwei Taxen Richtung Flughafen zu nehmen. Wie in einem schlechten Hollywood Thriller heftet sich “mein” Taxifahrer an den von Jiangying und er schafft es tatsächlich ihm bis zum Schluss dicht auf den Fersen zu bleiben. Und sichtlich Spass gemacht hat es ihm auch.
Der Grenzübertritt von Shenzhen nach Hongkong gestaltet sich weniger spassig. Vom Flughafen in Shenzhen geht es per Bus erst einmal in Richtung Grenze. Dort angekommen bezahlen wir einen Arbeiter, dass er uns hilft unsere (mittlerweile acht) Gepäckstücke über die Grenze zu bringen. Zumindest dachten wir, dass wir ihn dafür bezahlen. Jedoch bringt er unser Gepäck nur bis über die Grenze von Shenzhen. Danach finden wir uns keineswegs – wie man vielleicht annehmen könnte – in Hongkong. Nein, wir befinden uns im Niemandsland. In diesem staatenlosen Gebiet wuchten wir unser Gepäck wieder in einen Bus, der uns zur Hongkong Grenze fährt. Dort beginnt dann das ganze Spiel noch mal von vorne: Gepäck ausladen, über die Grenze manövrieren, auf der anderen Seite wieder in den Bus einladen.
In Hongkong laden wir unser Gepäck wieder um, diesesmal in ein Taxi. Für unsere Sporttasche wird dies die letzte Umladeaktion sein. Der Taxifahrer stapelt die Koffer artistisch im Kofferraum. Aufgrund der Grösse der Koffer lässt er ihn einfach offen und fixiert ihn notdürftig mit einem Seil. Wir schlängeln uns durch den dichten Verkehr. Ampel-hopping in Perfektion. Mich beschleichen leichte Zweifel, ob unsere Koffer das ständige abbremsen und anfahren problemlos überstehen, aber der Taxifahrer steuert seelenruhig und mit stoischer Gelassenheit sein Vehikel durch den Feierabendverkehr. Erst als uns immer mehr Passanten hektisch zuwinken, (more…)